Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien, die aufgrund der Energiegewinnung aus unerschöpfbaren Quellen auch oft regenerative Energien genannt werden, stellen das Gegenstück zu fossilen Brennstoffen dar. Hierbei sind die Quellen erneuerbarer Energien im menschlichen Maßstab gesehen in unerschöpfbaren Maße vorhanden. Beispiele solcher Quellen wären die Wasser- und Windkraft, Erdwärme, Solarenergie, als auch die durch Gezeiten verursachte Energie. Stoffe die aufgrund ihrer Biomasse,die aus nachwachsenden Nährstoffen besteht, energetisches Potenzial besitzen dienen ebenfalls als erneuerbare Energien. Hier wären als Beispiele Biogas und Bioethanol anzuführen. Die aus diesen Energien entstandenen Produkte, wie zum Beispiel Strom, Wärme und Kraftstoff, werden oftmals auch als erneuerbare Energien bezeichnet.

Geschichte

Zu der Geschichte bei Erneuerbare Energien lässt sich sagen, dass vorallem die Wasserkraft eine große Rolle spielte und auch heute noch spielt. Die Wasserenergie wird schon seit Jahrhunderten benutzt und zählt daher zu den “alten erneuerbaren Energien”. Zu Zeiten der 1990er bekam dieser Sektor dann einen Aufschwung und gewann mit der Wind- und Solarenergie zwei “neue erneuerbare Energien” dazu. Ab hier spielt ebenfalls die Biomasse eine verstärkte Rolle als Energieträger. Trotz Allem machen die erneuerbaren Energien nur einen kleinen prozentualen Anteil der Energielieferanten aus.

Vorteile

Die erneuerbaren Energien haben vorallem gegenüber den fossilen Brennstoffen einen großen Vorteil, da diese auf absehbare Zeit nicht mehr als Ressourcen vorhanden sein werden. Rohstoffe, wie Erdöl und Kohle, sind begrenzt. Erneuerbare Energien werden auch aufgrund des technischen Fortschritts immer öfter eingesetzt. Durch den Fortschritt ist man beispielsweise in der Lage, Windparks einzurichten. Ein weiterer Vorteil ist der Umwelt- und Naturschutz, der im Vergleich mit der Kernenergie eine große Rolle spielt. Die Kernenergie macht den größten Teil der Energieversorgung aus, jedoch bringt diese auch zwei Probleme mit sich. Uran gilt als fossiler Brennstoff und ist somit in absehbarer Zukunft erschöpft. Der bei der Energieproduktion entstehende
Atommüll ist in seiner Lagerung schwierig zu managen und bleibt auch als radioaktiver Stoff lange erhalten. Somit gehört den erneuerbaren Energien vermutlich die Zukunft.

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